Prolimatech Armageddon im Test

Endlich ist der Prolimatech Armageddon bei mir angekommen und darf sich bei mir im Test behaupten.

Der Prolimatech Armageddon ist als SemiPassiv-Kühler konzipiert und darf sich daher bei mir auch ohne Lüfter messen.

 

Verpackung und Zubehör

Die Verpackung des Prolimatech Armageddon wirkt auf den ersten Blick sehr hochwertig

Abb. 1 - Verpackung von vorn

Abb. 1 – Verpackung von vorn

und schützt den Kühler sehr gut. Von oben kann man durch ein kleines Fenster den Kühler sehen, allerdings nur die oberste Abdeckung. (Siehe Abb. 1 und 2)

Prolimatech beschränkt bei dem Zubehör des CPU-Kühlers auf den nötigen Inhalt. Schraubenmaterial zur Befestigung des Kühlers, Klammern zur befestigung von bis zu 2 140mm Lüftern, eine großzügige Menge Wärmeleitpaste und eine Einbauanleitung in 8 Sprachen unter den auch Deutsch ist.

Das Zubehör ist jeweils in Klarsichttüten verpackt und in einer getrenten Packung untergebracht (siehe Abb. 3 und 4)

 

Technisches

Der Kühler ist als SemiPassiv-Kühler konzipiert, nimmt aber trotzdem bis zu 2 140mm Lüfter auf. Diese werden mit Klammern am Kühler befestigt. Daher ist die befestigung von Lüftern die nicht die Abmessungen von 140x140x25mm haben schwer bishin zu nicht möglich. Es gibt jedoch entsprechende Klammern zu kaufen, mit denen auch 120mm Lüfter montierbar sind.

Der Kühler erhebt sich vom Mainbord ca. 167mm, ist 144mm breit und 51mm tief. Daher muss man darauf achten, dass nach oben genug Platz ist. In meinem Antec Twelvehundred ist es z.B. nicht mehr möglich den Seitenlüfter zu montieren, da dieser mit dem Kühler kolidiert. Das gewicht des Kühlers ist mit ca. 750g (ohne Kühler) nicht zu schwer und biegt das Mainboard nicht übermäßig.

Der Kühler ist sehr hochwertig Verarbeitet und hat keine scharfen Kanten.

 

Befestigung

Der Kühler wird mithilfe eine Backplate am Mainboard verschraubt. Die mitgelieftere

Abb. 11 - Eng am RAM

Abb. 11 – Der Lüfter sitzt ziemlich eng am RAM. Daher ist bei mir der Lüfter saugend Montiert.

Halterung ist für die Intel Sockel 1155, 1156 und 1366 geeignet. Als optionales Zubehör gibt es auch eine Befestigung für AM2/AM3 zu kaufen. Der einbau des Kühlers ansich gestaltet sich einfach. Backplate mit dem Mainboard verschrauben (je nach Gehäuse muss das Mainboard hierzu ausgebaut werden), Aufsetzen der Halterung und verschrauben des CPU Kühlers.

Jedoch gibt es einen Haken, bei montierem Lüfter wird es zwischen RAM und Lüfter sehr eng. Bei mir berühren sich der Lüfter und mein Corsair Venegance.

 

Kühlleistung

Der Kühler kommt bei mir auf einem Gigabyte GA-P67A-UD7-B3 mit einem i7-2600K zum Einsatz. Wärend dieses Tests ist die CPU auf 3,5GHz fixiert.

Passiv: Im Szenario mit der Passiven Kühlung schlägt sich der Prolimatech Armageddon schon recht gut. In meinem Antec Twelvehundred mit 3 Enermax T.B.Apollish 120mm und 2 SlipStream 120mm 1200RPM kommt der Prolimatech nicht über 60°C. Jedoch sind die Gehäuselüfter dabei auf voller Leistung und sehr laut. Daher kann ich einen rein passiven Betrieb nicht empfehlen.
Ohne Aktive Lüfter im Gehäuse ist ein Stabiler Betrieb mit diesem Kühler nicht möglich.

Aktiv: In der Aktiven Kühlung schlägt sich der Prolimatech Armageddon erwartungsgemäß sehr gut. In Kombination mit dem Zaward Golf II 140mm PWM Lüfter @ 330RPM (pinned) wird der Prozessor unter Vollast 60°C warm. Dabei ist der 200mm Lüfter des Antec Twelvehundred der einzige aktive Lüfter (einstellung LOW) in meinem Gehäuse.

 

Fazit

Der Prolimatech Armageddon ist als extrem leiser CPU-Kühler bestens zu empfehlen. Was mir an diesem Kühler sehr gut gefällt, ist die Tatsache dass dieser Kühler nicht so gewaltigt ist, wie die meisten Semi-Passiv Kühler.

 

Lenny

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Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und repariere sowohl Privat als auch Beruflich Computer und Notebooks.
In diesem Blog will ich einige nützliche Informationen und Hilfestellungen zu mir bekannten Problemen geben.
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